Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch: Für das Recht auf einen freien Entscheid

Ja-Kampagne für die Fristenregelung 2001-2002

Abstimmungsparolen  ð


11. März 2002

Kampagne für die Fristenregelung eröffnet

An der Pressekonferenz vom 11.3.02 stellte sich das Komitee JA zur Fristenregelung der Öffentlichkeit vor. Es fasste alle liberalen Kräfte zusammen, um sich für die Annahme der vom Parlament im März 2001 verabschiedeten Fristenregelung in der Volksabstimmung vom 2. Juni einzusetzen. Im Abstimmungsausschuss wirkten Vertreterinnen der FDP, der SP und der Grünen sowie der Alliance F (Bund schweizerischer Frauenorganisationen) und der SVSS (Schweiz. Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs) mit. In praktisch allen Kantonen engagierten sich Regionalkommitees.
Communiqué vom 11.3.02
Co-Präsidium des Komitees
Unterstützende Organisationen


26. März 2002

70 ExpertInnen für die Fristenregelung

Am 26. März hat ein Komitee von über 70 Expertinnen und Experten an einer Medienkonferenz für die Entscheidungsfreiheit beim Schwangerschaftsabbruch Stellung bezogen. Die Fristenregelung sei ein ethisch ausgewogener Kompromiss.
Komitee "ExpertInnen und Experten für die Fristenregelung"


13. Mai 2002

ChristInnen für freien Entscheid: In Frauen vertrauen

Im Namen von 2196 "Christinnen und Christen für freien Entscheid" ruft die FrauenKirche Zentralschweiz dazu auf, am 2. Juni ein JA zur Fristenregelung in die Urne zu legen.
Communiqué vom 13.5.02


15. Mai 2002

ÜberparteilichesFrauenkomitee

Vertreterinnen der fünf grossen Parteien und des Evangelischen Frauenbundes stellen sich an einer Pressekonferenz geschlossen hinter die Fristenregelung: Frauen und Paare sollen innerhalb der ersten 12 Wochen selber über eine Schwangerschaft bestimmen können.
Communiqué vom 15.5.02


Argumente für die Fristenregelung

Was bringt die Neuregelung?
Ein verantwortungsvoller Entscheid (Artikel aus SVSS-Rundschau)
Aus ärztlicher Sicht
Aus Sicht der Familienplanungs-Beraterinnen
Aus bioethischer Sicht
Aus Sicht der GutachterInnen
Aus rechtlicher Sicht
Aus protestantisch-theologischer Sicht
Stellungnahme des Schweiz. Evangelischen Kirchenbundes
Weitere Argumentationen s. Ethische Fragen


Die "Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch"

Die "Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch" hat sich 1992 gebildet, um die Öffentlichkeit und das Parlament für die Notwendigkeit einer Neuregelung der Gesetzgebung betr. den Schwangerschaftsabbruch zu sensibilisieren. Nach der Einreichung einer parlamentarischen Initiative für die Fristenregelung durch Nationalrätin Barbara Haering und 62 MitunterzeichnerInnen im April 1993 hat sie in- und ausserhalb des Parlaments Lobbyarbeit betrieben, bis das Parlament der Fristenregelung im März 2001 zustimmte. Insbesondere organisierte die Arbeitsgruppe eine Tagung "Brauchen Frauen eine Beratung?" (1995) und ein Hearing für ParlamentarierInnen (1997).

Der Arbeitsgruppe gehörten 7 Frauen-Dachverbände und Fachorganisationen an:
Bund Schweiz. Frauenorganisationen, Schweiz. Gemeinnütziger Frauenverein, Schweiz. Verband für Frauenrechte, Verband der Schwangerschafts- und SexualberaterInnen, Ass. suisse des conseillères en planning familial, Schweiz. Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs, Schweiz. Gesellschaft für das Recht auf Abtreibung und Verhütung

Communiqué vom 18.9.98
Communiqué vom 23.3.01


Das Vernehmlassungsverfahren von 1997

1997 führte die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates ein Vernehmlassungsverfahren durch zu ihrem Entwurf für eine Fristenregelung. Von den 147 durch Kantone, Parteien und Organisationen abgegebenen Stellungnahmen unterstützen 101 den Grundsatz der Fristenregelung.

Resultat des Vernehmlassungsverfahrens

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Kampagne JA zur Fristenregelung